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Queere Vielfalt respektieren

Rechtssicherheit für queere Lebenswirklichkeiten schaffen Vanille-Cupcake mit Vanille-Regenbogen-Topping und Mini-Marshmallows

Erst lesen, dann backen!

Damit alle sicher von einem Ende des Regenbogens zum anderen kommen, brauchen wir Rechtssicherheit für queere Lebenswirklichkeiten. Es ist noch lange nicht alles getan. Keine:r darf wegen der eigenen geschlechtlichen und sexuellen Identität diskriminiert werden. Das gehört ins Grundgesetz (Art. 3 Abs. 3 GG).

Weil wir für ein Regenbogen-Topping alle Farben brauchen, müssen wir aber jetzt schon viele Dinge ändern, die aktuell diskriminieren – über das gesamte Spektrum von LSBTIQ* (Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans, inter und queere Menschen). Wir brauchen ein generelles Verbot von sogenannten Konversionstherapien. Die Diskriminierung beim Blutspenden muss weg. Das Transsexuellengesetz (TSG) muss abgeschafft werden. Psychologische Gutachten zur Feststellung der Geschlechtsidentität genauso wie Gerichtsentscheidungen zur Anpassung des Personenstandes müssen der Vergangenheit angehören. Der Personenstandseintrag „divers“ muss für nicht-binäre Personen geöffnet werden. So wie es ursprünglich auch gedacht war. Die sexuelle Orientierung und die Geschlechtsidentität müssen als einklagbarer Asylgrund gesetzlich festgeschrieben werden. Außerdem müssen wir den Trennungsgrundsatz im deutschen Justizvollzug reformieren. Menschen dürfen nicht nur nach dem im Pass eingetragenen Geschlecht in den Justizvollzugsanstalten inhaftiert werden. Es braucht Regelungen für Menschen jenseits der Kategorien „männlich“ und „weiblich“.

Aber mehr als das. Wir müssen das Familienrecht endlich an die Lebenswirklichkeit von Regenbogenfamilien anpassen und eine Verantwortungsgemeinschaft einführen. Das Konzept von nur zwei Elternteilen entspricht nicht dem, wie in vielen Familien heute Verantwortung übernommen wird. Das gilt übrigens nicht nur für Regenbogenfamilien!

Wir dürfen keine Farbe vergessen. Denn sonst merkt jedes Kind, dass der Regenbogen nicht das volle Spektrum abdeckt.

Vanille-Cupcake mit Vanille-Regenbogen-Topping und Mini-Marshmallows

Grundrezept Vanille-Muffins (12 Stück)

  • 125g Butter, zimmerwarm
  • 130g Zucker
  • 2 Eier
  • 150g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Vanillearoma (Paste oder Pulver)
  • 5 EL Milch
  1. Muffinblech mit Muffinförmchen auskleiden Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Butter und Zucker in der Küchenmaschine hell fluffig aufschlagen.
  3. Eier eins nach dem anderen hinzugeben und auf niedriger Stufe für ca 20 Sekunden einarbeiten. Vanillearoma hinzufügen.
  4. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch zur Masse geben. Erst auf niedriger, dann kurz auf höchster Stufe mixen, bis ein cremiger, glänzender Teig entstanden ist.
  5. Teig in die Förmchen füllen und im vorgeheizten Ofen für 20 Minuten backen.

Grundrezept Schweizer Buttercreme (für ca. 12 Cupcakes)

  • 75g Eiweiß, zimmerwarm
  • 120g Zucker
  • 215g Butter, zimmerwarm
  • Vanillearoma, Paste, nach Belieben

  1. Eiweiß und Zucker in der Schüssel von der Küchenmaschine über dem Wasserbad erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dabei regelmäßig umrühren.
  2. Eiweiß-Zucker-Masse in der Küchenmaschine auf höchster Stufe steif schlagen, so lange, bis sich die Schüssel abgekühlt hat. Das dauert ca 10-15 Minuten.
  3. Butter esslöffelweise dazu geben und mixen. Vanille-Paste nach Belieben dazu geben.
  4. So lange mixen, bis eine samtig-seidene Creme entstanden ist. Das kann einige Minuten in Anspruch nehmen.
  5. Extra: Für Schoko-Buttercreme einfach Backkakao oder eine Nuss-Nougat-Creme nach Belieben untermixen.